16-04-08

Met dichter Torsten Jäger de nacht in

Olymische fakkelloop
grootbeeld
Fotobron: dpa

Olymische fakkel in moeilijke tijden
Dichtkunst

Gedicht rond de olympische fakkel

Een heel recent gedicht van Torsten Jäger, "hautnah" bij de actualiteit. De dichter is schrijver van meerdere romans, geboren 1979. Titel van zijn gedicht: "Die Fackel"

Der Griechen' heilige Zeiten
sollen dem Frieden bereiten -
auch Zeit einen Sieg,
eine Pause für Elend und Krieg.

Bald ist es so weit
und gekommen die Zeit,
in der das heilige Licht
bannend milliardige Sicht.

Die Flamme - sie brennt,
während man rennt -
die Fackel in Händen,
will sie eine Botschaft senden...

Seit Jahrhunderten schon
spricht man davon. -
Die sportliche Stärke
zeigt auch, dass Sieger am Werke.

So war es schon etliche Mal - weit über hundert an der Zahl.
Und nun - 2008 -
wird die Fackel nach China gebracht.

Nicht für den Olymp ist sie bestimmt.
Mount Everest lautet ihr Ziel. -
Ach, welch ein unmoralisches Spiel.

China trägt sie aus -
die Feier des Wettkampfs - oh Graus!
Denn Kampf ist - jede Wette -
Alltag an jener Laufstrecke.

Der Everest liegt nicht in China,
nicht im Irak oder Lima.
Tibet - so lautet das Land,
auf dessen Boden er immer schon stand.

Vor beinahe 50 Jahren
kamen mit dem Gebaren
zu bezwingen, zu morden
nach Tibet chinesische Horden.

1,2 Millionen
Tibeter bewohnen
weniger das Land. -
Starben durch feindliche Hand!

Und auch in heutigen Zeiten
will man sich Vorteil bereiten.
Auslöschen eine Kultur,
Vertreibung - Ermordung – Diktatur.
Der geflohene Dalai Lama -
jener mit heiligem Charma -
ist Feind vom chinesischen Reich. -
Der ihn verehrt, tut es ihm gleich.
Zerstörung der Lebensgrundlagen -
kein Tibeter kann dagegen klagen.
Verdrängung im eigenen Land -
Chinesen zersiedeln sie bis an den Rand.
Gesundheitsversorgung nur karge -
Tibet in schwieriger Lage.
Man stiehlt ihenn alle Schätze,
entweiht ihre heiligsten Plätze...

Ändern die heiligen Zeiten
der Griechen das Unrecht auf Seiten
jenes geschundenen Volkes? -
Ich wünschte, man wollt' es.

Doch Chinesen
kehren mit eisernem Besen.
Denn man hat bereits gedroht,
wenn der Dalai Lama sei tot,
sei seine Reinkarnation
- so sprach man in eisigem Ton -
zu bestätigen von der Partei...
Ja - in China ist man so "frei"...!

Tekstbron: e-stories.de

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Torsten Jäger   informatie

21:50 Gepost door Sebastian in Algemeen | Permalink | Commentaren (0) | Tags: gedicht, dichtkunst |  Facebook |

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